Das Gemüse muss als aller erstes gewaschen und so dünn wie möglich geschnitten werden. Wer grade einen dünnen Käse- oder Gemüsehobel zur Hand hat, spart sich viel Zeit. Ansonsten kann aber auch ein ganz normales Küchenmesser herhalten. Je dünner die Scheiben, desto knackiger.
Nur der Grünkohl wird nicht geschnitten. Dieser wird in mundgerechte Stückchen gerupft und sofort mariniert. Das restliche Gemüse bekommt erst nach dem Backen das Gewürzkleid.
Für die Marinade sollte pro einem Kilo Gemüse eine Zitrone ausgepresst werden. Der Grünkohl kriegt auch hier wieder eine Extraportion mit einer Zitrone auf 500 Gramm.
Der Zitronensaft wird nun mit Gewürzen nach Geschmack versetzt. Besonders Thymian, Rosmarin oder Liebstöckel bieten sich dazu an. Bei scharfen Chips kann auch gerne zum Chillipulver gegriffen werden, die etwas mildere Version wäre dann mit Paprikapulver. Hier geht probieren über studieren. Such dir eine Geschmackspalette aus und zaubere deine ganz eigene Kreation. Wir sind gespannt, welche Gewürze du gerne nutzt. Schreib uns in die Kommentare, was bei dir auf den Tisch kommt.
Die Chips kommen nun in den Ofen. Je nach dem was für Gemüse und wie dünn, dauert das bei 100 Grad etwa eine halbe Stunde. Je wärmer der Ofen, umso schneller sind die Chips fertig.
Zum Schluss die Marinade nicht vergessen, solange die Chips noch heiß sind. Dafür kommt das ganze Gemüse und die Marinade in eine Schüssel mit Deckel. Nun müsst ihr nur noch einmal kräftig schütteln und die Gemüsechips sind genussfertig.